Über uns

„Spielmannszug der Schützengilde Herzebrock e.V.“ – wo kommt der Name denn her?


Der Spielmannszug der Schützengilde Herzebrock e.V. und die Schützengilde Herzebrock e.V. sind zwar zwei eigenständige Vereine, aber eng befreundet. Aber wie ist diese Freundschaft entstanden?

In den 20er Jahren entstand in Herzebrock ein Trommel- und Pfeifer-Verein der Junggesellen. Aus dieser Zeit sind leider nur noch wenige Aufzeichnungen erhalten geblieben. Auch fanden die Musiker wohl nach dem Krieg nicht mehr zusammen.

So dauerte es bis 1957 bis sich 7 Männer ein Herz fassten und den Spielmannszug der freiwilligen Feuerwehr gründeten. Bereits 1960 – zur 800 Jahr-Feier Herzebrocks – konnte der „Große Zapfenstreich“ einem großen Publikum präsentiert werden.

 

Zahlreiche Auftritte in Nah und Fern prägten die musikalische Arbeit, jetzt unter dem Dach des Heimatverein Herzebrock.

 

Nach einigen Stationen wie Schulen, Gaststätten und Kellerräume einer Kirche fand man im erweiterten Schützenheim eine neue Heimat. Die ständig enger werdende Verbindung mit der Schützengilde führte 1992 zur Gründung der „Kompanie Spielmannszug“. Als diese haben alle Spielleute dieselben Rechte und Pflichten wie die Schützen.

 

So konnte bereits 1996 ein „hellgrüner Thron“ – bestehend aus aktiven und ehemaligen Spielleuten und ihren Partnern - unter bewährter Führung unseres Tambourmajors und 1. Vorsitzenden Alfred I. Hütt die Regentschaft feiern.

Im Laufe der Jahre waren Gilde und Spielmannszug sich einig, dass die Gründung eines eingetragenen Vereins der nächste Schritt sein soll. 2002 gründet sich der Spielmannszug Herzebrock als e.V. also „eingetragener Verein“. Als dieser führt er die Tradition der Spielmannsgruppen seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts fort.

Weiterhin sind die Mitglieder des Spielmannszuges gleichberechtigte Mitglieder der Schützengilde. So ist es eine Verpflichtung und Freude auf den Veranstaltungen der Gilde den musikalischen Rahmen zu ermöglichen – oder den Jungschützenkönig stellen ?

Die Erweiterung des Schützenheims 2009 war eine Sternstunde der Freundschaft dieser beiden Vereine. Der Anbau am Freisitz steht ganz im Zeichen der Musik. Mit Akustikdecke, Schränken und Beamer steht uns ein „eigener“ Raum zur Verfügung. Dieser findet zu Gesamtproben seine Verwendung.

Apropos „Proben“: Donnerstags erklingen bei der Jugend- und Nachwuchsarbeit beinahe in jedem Raum andere Töne. Das Ausbildungsteam kümmert sich möglichst individuell um die jeweiligen Fortschritte unserer Nachwuchsmusiker. Dies bietet zugleich die Möglichkeit sich bei privaten oder beruflichen Terminüberschneidungen zu unterstützen. Die Ausbildung findet an allen Instrumenten nach Noten statt und wird ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern durchgeführt.

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